Die Villa „Le Lac“ ist das erste von Le Corbusier realisierte Projekt, das sich mit den Themen Minimalwohnraum und Wohnraum für die breite Masse auseinandersetzt.
Das Haus wurde zwischen 1923 und 1924 von Le Corbusier für seine Eltern mit einem sehr begrenzten Budget erbaut und liegt direkt am Genfer See. Es befindet sich in einem umzäunten Garten von etwa 300 m²: „Der Grundriss fügt sich in das Grundstück ein; er passt hinein wie eine Hand in einen Handschuh“ und erstreckt sich über eine einzige Ebene von 64 m². Ein 11 Meter langes Fensterband bietet einen Panoramablick auf den See.
Jeder Raum ist auf eine bestimmte Aktivität ausgerichtet. Die Funktionsräume sind lichtdurchflutet und öffnen sich zur umgebenden Natur: Das Haus ist nach den Worten von Le Corbusier eine echte „Wohnmaschine“.
Die Villa liegt 20 Gehminuten vom Bahnhof Vevey entfernt
oder mit dem Bus 201 bis zur Haltestelle Bergère, dann 5 Minuten zu Fuss.